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Zur Schulgeschichte |
| Die Schulgeschichte der Stadt Laufenburg (Baden),
also des kleinen Laufenburg, beginnt konkret im Jahr 1805.Der Bürger und Weber Anton Moosbrugger
war der einzige, der einen Raum für Unterricht zur Verfügung
stellen wollte. Er selbst war auch der erste (unausgebildete)
Lehrer. Im Jahr 1818 wurde der Unterricht in den neugeschaffenen Schulraum im Waldtor verlegt. Ab 1819 unterrichteten ausgebildete Lehrer. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte wurde aufgrund wachsender Schülerzahlen die Volksschule soweit wie möglich ausgebaut. Bereits vor der Jahrhundertwende gab es Klagen über die schlechte Schulraumsituation und primitive Einrichtungen. Die folgenden Renovierungen waren immer nur Notbehelf. |
| 1913 entschloss sich der Gemeinderat dann zum Bau eines neuen Schulgebäudes, aber Krieg , Inflation und wirtschaftliche Schwierigkeiten verzögerten die weitere Planung, und erst im Jahr 1928 konnte der Schulhausneubau beschlossen werden. Nach großen Auseinandersetzungen in der Gemeinde über die Platzfrage wurde schließlich für das Grundstück am Rappensteinweg entschieden. Am 16. Oktober 1932 wurde das von Architekt Wilhelm Heim geplante Gebäude eingeweiht, dessen Gesamtbaukosten 177006 RM betrugen. Die neue Schule erhielt später den Namen "Hans-Thoma-Schule". |
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| In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg stieg
die Einwohnerzahl stark an und somit wurde die Schulraumnot zur
gemeindlichen Hauptsorge. Schließlich errichtete man eine
neue Schulanlage (1,8 Millionen DM) in Rhina, um Abhilfe
zu schaffen. Schon Ende der sechziger Jahre, als Laufenburg Nachbarschaftsschule für die heutigen Stadtteile Binzgen, Grunholz, Luttingen, Hauenstein, Hochsal und Rotzel wurde, zeichneten sich weitere Aufgaben der Stadt im Schulbaubereich ab. |
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Im Oktober 1971 begann man mit den Bauarbeiten für ein Bildungszentrum (Haupt- und Realschule), für eine große Sport und Mehrzweckhalle sowie einen Kindergarten nördlich der bestehenden Hans-Thoma-Schule. Einweihung dieses ganzen Komplexes, der Kosten in Höhe von 7,5 Millionen DM verursachte, war am 19. Oktober 1973. Die Hans-Thoma-Schule vereinigt seither Grund-, Haupt- und Realschule unter einer Leitung. Im Laufe der folgenden Jahre stieg die Schülerzahl besonders im Realschulbereich stark an, so dass die 5. und 6. Klassen der Hauptschule nach Rhina an die Hebel-Schule ausgelagert werden mussten. |
| Ende der achtziger Jahre wurde die Raumnot insbesondere bezüglich der Fachräume so akut, dass ein drittes Schulgebäude zwischen dem alten und dem neuen Teil der Hans-Thoma-Schule geplant wurde. Zunächst schaffte man ein Container-Klassenzimmer als Notbehelf an. Die Notwendigkeit eines neuen Schulgebäudes war sehr umstritten, und es traten auch wegen der zu erwartenden Kosten in Höhe von ca. 11 Millionen DM Verzögerungen ein. Schließlich erzielte man im Jahr 1995 Einigung darüber, an das bestehende neuere Gebäude nach Westen und Nordwesten einen Erweiterungstrakt anzubauen. Nach nur 15 Monaten konnten die An- und Umbauarbeiten zum Schuljahresbeginn 1997/98 abgeschlossen werden. 705 Schülerinnen und Schüler in 28 Klassen, von 45 Lehrkräften unterrichtet, fanden bestmögliche Lern- und Arbeitsvoraussetzungen sowie zeitgemäße Fach- und Unterrichtsräume. |
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Durch die Erweiterung ergibt sich ab dem Schuljahr 1997/98 eine Umstrukturierung im Laufenburger Schulwesen: Alle Hauptschulklassen werden wieder die Hans-Thoma-Schule besuchen, während die Grundschule nur noch für die Kinder der Altstadt und des Bereichs Rappenstein zuständig ist. (Alle anderen Laufenburger Grundschüler sind der Hebel-Schule in Rhina zugeordnet.) |
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Schulleiter: |
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| 1805-1819 | Anton Moosbrugger |
| 1819-1820 | Haberer (prov.) |
| 1820-1825 | Herrmann |
| 1825 |
Benedikt Schmid (Schulverweser) |
| 1825-1837 | Martin Lamb |
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1837 |
Theodor Späth (Schulverweser) |
| 1837-1841 | Josef Offenburger |
| 1841 |
Karl Müller (Schulverweser) |
| 1841-1846 | Johann Georg Faißt |
| 1846-1857 | Theodor Späth |
| 1857-1858 |
Karl Mißler (Schulverweser) |
| 1858-1872 | Xaver Horne |
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1872 |
Roll (Schulverweser) |
| 1872-1894 | Daniel Disch |
| 1894-1895 | Adolf Disch |
| 1895-1902 | Seraphin Jäckle |
| 1902-1903 | August Jung |
| 1903-1922 | Isidor Sailer |
| 1922-1932 | Theodor Raphael Meder |
| 1932-1956 | Adolf Weiß |
| 1956-1968 | Karl Isele |
| 1968-1986 | Franz Schweizer |
| 1986-2004 | Dieter Schwandt |
| seit 2004 | Armin Raufer |
Quelle:
Laufenburg (Baden),
Band 2, 1981, S.95-102 und S.166